Mein erster FTF: Fin – four – reloaded – GC2QXB8

Leider kann ich auf meiner favorisierten GC-Seite keine längeren Artikel mehr posten, daher habe ich hier eine Kategorie aufgemacht, damit ich meinen Senf wenigstens hier ungestört abgeben kann.

Mein erster Bericht handelt von meinem ersten FTF. Wenn Sie nicht wissen was das alles ist und bedeutet, ist das sicher kein Weltuntergang. Lesen Sie und wundern sich über die komischen Sachen. Die einfachste Kurzerklärung, die mir einfällt: es ist ein Outdoor-Spiel. Mehr kann und will ich hier nicht kommunizieren.

Kommen wir also zu dem eigentlichen Bericht:

Fin – four – reloaded – GC2QXB8

Das war nicht nur mein erster FTF, sondern auch mein bisher aufwendigster cache, den ich gefunden habe. Ein bis zwei Missverständnisse sowie ein bis zwei Fehler die ich gemacht habe, haben dafür gesorgt, dass ich von morgens 10 bis abends 10 beschäftigt war. Hiermit will ich niemanden Abschrecken, denn das ganze ist sicherlich auch in 3 Stunden machbar. Mit dem Fahrrad ist es bis auf das Feuchtbiotop komplett zu lösen und sollte in deutlich unter 2 Stunden zu machen sein. Also lasst Euch nicht von der Geschichte eines Anfängers abschrecken diese interessante und schöne Aufgabe zu übernehmen.

Heute morgen so gegen 10 Uhr habe ich gesehen, das in Finnentrop ein neuer cache eröffnet wurde und das noch kein Eintrag im Log war. Da ich noch nie einen FTF gemacht habe, habe ich mir vorgenommen das jetzt mal in Angriff zu nehmen. Im Büro war es relaitv ruhig heute, so dass ich mir einfach etwas Urlaub dafür nehmen konnte. Also schnell das Listing ausgedruckt, das Navi geladen, den Rucksack gepackt mit Pullover, Lampen, Spiegel, Werkzeug, Reseve-Akkus, Regensachen, Trinken und was man so mitnimmt und schnell ins Auto und los.

Als ich das Ziel eingegeben hatte, habe ich dann gesehen, das es nicht gerade ganz genau in Finnentrop ist, sondern hinter Serkenrode aber das war dann auch egal. Auf dem Weg dorthin kurz vor dem Parkplatz habe ich zwei Fahrradfahrer mit Mountainbikes gesehen, von denen einer ein Navi hatte und die etwas gesucht haben. Son’ Mist dachte ich – dagegen habe ich keine Chance. Aber wie sich später herausstellen sollte, haben die beiden etwas anderes gesucht. Aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl ich müsse mich beeilen. Ein Gefühl, das ich bei meiner bisherigen Suche noch nicht kennengelernt habe. Bei dem FTF hat das die ganze Sache noch spannender gemacht.

Zwischenzeitlich musste ich auch zum Parkplatz zurück und ab und zu stand dort ein Auto was mich noch mehr verrückt gemacht hat. Ich hatte kein Internet dabei, aber ein Telefon, und so habe ich schnell im Büro angerufen und einen Kollegen gebeten mal eben nachzusehen, ob schon jemand anderes geloggt hat.

Aber Eins nach dem Anderen. Auf dem Weg 1 habe ich alle Stationen gut gefunden. Leider war die Erdscheibe anders als erwartet, daher war ich etwas unsicher. Mehr kann und darf ich hier nicht sagen. Auf jeden Fall habe ich es trotzdem gefunden und alles richtig gemacht. Bis Station 4 war dann alles soweit klar und einfach zu gehen. Danach habe ich mich entschlossen einen steilen Hang hinauf zu laufen. Das war auch richtig so habe ich hinterher gesehen aber es war recht anstrengend. Mit dem Fahrrad wäre das nicht möglich gewesen aber zu Fuß war das der schnellste Weg. Allerdings auch der beschwerlichste.

Das mit der Behausung an Station 5 war für mich auch etwas missverständlich, habe das aber später klären können. Mehr kann ich hier jetzt auch nicht dazu sagen. Station 6 habe ich dann auch nach etwas Suchen gefunden. Dabei habe ich in diesem dichten Bergwald eine tolle Entdeckung gemacht. Es fing an mit einem glucksenden Knackgeräusch was sich wiederholte. Das klang für mich zuerst so komisch, dass ich einen menschlichen Ursprung vermutet habe. Allerdings wechselte das Geräusch die Richtung, kam aber vom Boden her. Als ich mich weiter angeschlichen habe, kam es nach einer Weile eindeutig von oben. Und es war ein größerer dunkler Vogel, der knackend und glucksend von einer Spitze der hohen Fichten zur anderen flog. Ich hatte einen Verdacht, den ich erst später zu Hause bestätigen konnte: es war ein Auerhahn. Den habe ich hier in nur ca. 600m Höhe im Sauerland nicht vermutet. Aber ich habe mich riesig darüber gefreut. Rehe habe ich auch gesehen und von Wildschweinen diesmal nur die Spuren.

Naja, zurück am Parkplatz ging es dann auf die „Nachtwanderung“ bei Tage. 11 Stationen, von denen nur eine den Cache hat. Ich habe nach Reflektoren gesucht und anderen Kennzeichen, aber nicht einen gefunden. Bei der ersten Station habe ich dann gedacht, naja, hier ist noch nichts das wird wohl noch kommen. Bei der zweiten auch noch und bei der dritten auch. So ging es weiter. Auch bei den letzten Stationen habe ich dann nichts mehr gefunden und am Ende stand ich da, hatte alle Stationen durch und den cache nicht gefunden. War auch relativ kaputt schon weil ich auch alles unter Zeitdruck wg. FTF gemacht habe und so habe ich beschlossen mich zuerst mal um das Feuchtbiotop zu kümmern.

Hierzu kann ich leider nicht viel schreiben ohne etwas zu verraten, aber ich habe es auch nicht gefunden. Es war mittlerweile auch schon 16:45 und so beschloss ich erst mal nach Hause zu fahren. Zuhause angekommen wollte ich wg. dem Feuchtbiotop und den Koordinaten dazu sicher gehen, dass ich keinem Missverständnis unterliege und habe per mail den owner kontaktiert. Dieser hat erfreulicherweise sofort geantwortet, mir zwar nichts verraten aber bestätigt, dass es kein Missverständnis ist und so wusste ich, dass ich an der richtigen Stelle gesucht habe, allerdings scheinbar nicht gründlich genug.

Dann habe ich etwas gegessen und nochmal in das log geguckt. Immer noch kein Eintrag, ich war echt fertig aber hätte so nicht richtig schlafen können. Also wieder ins Auto und nochmal dahin. Es war zwar noch nicht ganz dunkel, aber mein Plan war es, noch einmal im Feuchtbiotop zu suchen solange es noch dämmert und danach dann direkt den Nachtcache-Weg noch einmal zu laufen.

Habe das Auto wieder auf dem Parkplatz abgestellt und bin zu dem Feuchtbiotop gewandert. Dort angekommen habe ich mit verschiedenen Hilfsmitteln dann den cache gesehen.

Zur Bergung hätte es aber nicht gereicht, so hatte ich das nicht erwartet, aber es stand ja auch „Extremsuche“ im Listing und so bin ich zurück zum Parkplatz und zum Auto um dort weitere Hilfsmittel zu holen.

Dort parkte mitlerweile ein anderes Auto. Es dämmerte zusehends und so hatte ich den Verdacht, das da noch jemand auf der Suche ist. Zuerst wollte ich zurück zum Feuchtbiotop, aber dann kam ein nettes Ehepaar auf mich zu und ich habe die owner des caches gesehen.

So konnten sie miterleben, wie ich den Feuchtbiotop-cache mit Hilfsmitteln in ca. 15 Minuten aus dem Versteck geholt habe ;-) Die Bedingungen waren heute einfach nicht ideal um ihn zu finden oder zu bergen. Aber ich habe es geschafft.

Jetzt war also nur noch der Nachtcache an der Reihe. Die Stationen kannte ich ja schon alle, wollte nur eben noch mein Navi aus dem Auto holen und habe dabei festgestellt, dass ich es zu Hause vergessen hatte. Son Mist.

Aber die Owner waren so nett, den Nachtcache mit mir zusammen zu gehen. Ich habe das im Dunkeln dann auch sehr schnell alleine gefunden. Hier hatte ich auch im Hellen geguckt, aber nichts gesehen…

Jetzt hatte ich alle Koordinaten für das Final zusammen und mit Hilfe des Owner-Navis sind wir dort hin gewandert. Habe meinen Eintrag gemacht und mich über meinen ersten FTF gefreut.

Nochmal vielen Dank für diesen super cache, der zumindest für mich eine Herausforderung war und der FTF-Aspekt machte dabei auch noch ein bisschen mehr Spaß weil es um die vermeintliche Wurst ging.

Zum Glück waren keine FTF Profis auf der Strecke, die hätten mich bestimmt um Stunden geschlagen. Aber ich hatte meinen Spaß, und das ist das, was zählt.

TFTC,

m.d.

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Fotobericht Robinsonclub Jandia Playa auf Fuerteventura

Der Eingang zum Haupthaus und zur Clubanlage

Der Eingang zum Haupthaus und zur Clubanlage

Nachdem ich letztes Jahr im Mai schon einmal dort war, musste ich jetzt im Januar noch einmal eine kleine Woche Auszeit nehmen. Dieses Mal werde ich nicht viele Worte, sondern eher ein paar Bilder vom Robinsonclub Jandia Playa auf Fuerteventura zum Besten geben.

Wem, genau wie mir, unangenehm auffällt, das kaum Menschen auf den Fotos sind, dem muss ich sagen, dass ich leider keine Models dabei hatte und auch nicht mit den Gästen diskutieren wollte, ob sie auf meinen Aufnahmen sein wollen, die ich vielleicht irgendwann einmal irgendwo veröffentliche. Daher sind alle Bilder (bis auf eines in der Kunstwerkstatt bei dem ich die Genehmigung der beiden eingeholt habe) ohne erkennbare Clubgäste. Das nächste Mal stellt mir der Robinson Club sicherlich ein paar Models zur Verfügung ;-) .

Wenn jemand trotzdem Interesse an den Bildern hat, soll er sich bei mir melden. Alle Bilder liegen in sehr viel größeren Auflösungen und in viel besserer Qualität vor, als ich sie hier verwenden könnte.

Aber fangen wir einfach mal an:

Ankunft und Empfang Robinson Club Jandia Playa

Ankunft und Empfang Robinson Club Jandia Playa

Angekommen im Club geht gibt es einen kleinen Sekt zum Empfang. Um die Koffer kümmern sich die Mitarbeiter – so fängt der Urlaub direkt erholsam an.

Beflügelt und Be-wlan-t

Beflügelt und Be-wlan-t

In der Hotelhalle steht ein Flügel. Hier fand eines Abends auch ein kleines Konzert mit einem Sänger statt. Für die Liebhaber klassischer Musik wurde dieser Tenor engagiert, um zum einen Nachmittags beim “Schachbrett” und am Wochenende eben in diesem Raum hier zu singen. Der Sänger hatte eine sehr schöne Tenor-Stimme und es war für mich eine nette Abwechslung. Zusätzlich ist hier ein guter Raum, um seine E-Mails zu bearbeiten. Entweder in dem kleinen Raum, den man so eben durch das Fenster sehen kann und in dem fertige PC stehen, die für Internetverbindungen nutzbar sind, oder aber mit dem eigenen Gerät, welches WLAN hat. Beides ist kostenpflichtig. Es gibt verschiedene Pakete, ich habe mich für das 7-Tage-flat-Paket zum Preis von 25 EUR entschieden, es allerdings nicht so stark genutzt.

Da ich selber recht WLAN-abhängig bin, will ich noch ein paar Worte darüber verlieren. Die Verbindung ist nicht perfekt. In dem Empfangsraum ist sie gut und geht locker bis zum Pool. Ich vermute, dass sie auch im Haupthaus in den Zimmern noch teilweise verfügbar sein wird. Aber sowohl in den Pueblos, als auch im Patio war kein ausreichender Empfang mehr. Dies habe ich sowohl mit Netbook, mit Ipad und auch mit Telefon feststellen können. Ich habe mich daher einfach einmal am Tag auf einen Stuhl neben den Flügel gesetzt und meine Mails bearbeitet. Die letzten Tage habe ich das teilweise auch bei einem Glas frisch gepressten Orangensaft am Pool erledigt.
Noch was für die Techniker: Die Verbindung wird über einen Proxy eingerichtet. Betreiber scheint mir eine kleine deutsche Firma zu sein. Bei der VPN Verbindung in mein Büro gab scheinbar Probleme, da das GRE Protokoll wohl nicht geroutet wird.

Verbesserungsvorschläge: auf VPN kann ich notfalls verzichten, aber die Verfügbarkeit könnte deutlich verbessert werden. Mit nur drei bis vier Hotspots, welche als Repeater arbeiten, wäre das ganze Terrain abgedeckt. Die Kosten pro Repeater betragen ca 100-200 EUR. Diese einmalige Investition würde ich als Betreiber sofort vornehmen, denn ich verkaufe eindeutig mehr WLAN, wenn die Verfügbarkeit steigt. Warum wird es also nicht gemacht?

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Renovierung bietet sicherlich Gelegenheit die Infrastruktur zu verbessern. Hoffentlich hat der Architekt genug Weitsicht.

Hotelgang mit Informationen

Hotelgang mit Informationen

Geht man weiter durch den “Flügelraum”, kommt man nach draußen, biegt man rechts ab, geht es durch diesen Raum zu den Fahrstühlen des Haupthauses und zu den Restaurants.
Auf dem Weg dorthin findet man Informationen über den Club, sine Geschichte und seine Besucher. Einige davon sind Prominente, die scheinbar auch schon mal Urlaub machen.

Einer deutscher Promi war letztes Jahr und auch dieses Mal da. Er hat mich aber völlig in Ruhe gelassen und so habe ich ihn auch in Ruhe gelassen. Urlaub ist nun mal Urlaub!

Einer der inneren Essräume

Einer der inneren Essräume

In diesem Raum kann man Essen. Man kann hier sogar sehr gut essen. Und Trinken. Und sich unterhalten. Ich weiss nicht so recht was ich zum Thema Essen sagen soll. Ich bin kein echter Feinschmecker oder Gourmet. Ich beschäftige mich zwar mit Essen, bin Hobbykoch und ernähre mich seit drei Jahren überdurchschnittlich gesund aber ich bin eben kein Profi. Einige Gäste sagen (oder schreiben) das Essen in den andere Robinson Clubs sei besser. Das kann ich nicht beurteilen. Für mich war das Essen genau wie letztes Jahr das Beste, was ich auf dieser Insel bisher hatte. Und ich kenne Fuerteventura seit ca. 20 Jahren.

Wem es hier nicht gefällt, der kann auch noch in einem anderen Raum Essen, der meiner Meinung nach etwas gemütlicher ist. Hier waren allerdings die Plätze stärker umkämpft. Die Essensräume wurden erst zu einem bestimmten Zeitpunkt geöffnet und hier stürmten die letzten Tage wo es voller wurde die Gäste wie die Grundschüler an die Tische um für die Bekannten direkt den Tisch mit “hier ist alles schon besetzt” zu verteidigen. Gerade an unserem letzten Abend hat mich das sehr genervt.

Die ersten vier Tage ist das viel besser gelaufen. Hier haben wir uns mal an diesen, mal an jenen Tisch gesetzt und dabei immer wieder nette Bekanntschaften geschlossen. Die letzten drei Tage musste man sich sputen, um überhaupt noch einen freien Essplatz zu bekommen.

Habe mir Gedanken gemacht, wie man das verbessern könnte aber noch keine perfekte Idee gehabt. Beim Frühstück und Mittagessen ist das nicht so, weil die Gäste einfach zu verschiedenen Zeiten kommen. Ich vermute es ist logistisch aufwendiger, das beim Abendessen auch so einzurichten. Zumal die Gäste relativ lange an den Tischen sitzen wollen. Diese logistische Herausforderung lassen wir also mal die Profis lösen. Bin mal gespannt, ob und wie man das verbesesern kann.

Ein Bild muss ich noch zeigen. Es handelt sich um die wunderschöne Terrasse. Hier kann man draussen Essen. Besonders beliebt beim Frühstück. Sich hier um Plätze zu bemühen, habe ich einfach gar nicht versucht. Dazu waren wir zu aktiv im Club unterwegs. Man müsste schon sehr früh dort stehen um den richtigen Moment zur “Übernahme” des Tisches abpassen zu können. Das wollten wir aber nicht. Dennoch sieht es hier draußen unter den Palmen sehr gemütlich aus – oder?

Sehr begehrt - Essen auf der Terasse

Sehr begehrt - Essen auf der Terasse

So genug vom Essen. gucken wir uns lieber noch ein paar schöne Bilder aus dem Club an. Die ganze Vegetation ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Fantastische Bäume zeigen, was bei diesem Wetter und bei professioneller Pflege alles machbar ist. Ein schönes Bild möchte ich euch nicht vorenthalten. Habe einen Baum hier im Gegenlicht “erwischt”.

Wunderschöne Vegetation im ganzen Club

Wunderschöne Vegetation im ganzen Club

Auch die Liebhaber von blühenden Pflanzen müssen nicht zu kurz kommen. Sogar im Januar war es einfach wunderschön.

wunderschöne Vegetation bei den Pueblos

wunderschöne Vegetation bei den Pueblos

Hier erkennen wir, wie es bei den Pueblos aussieht. Das sind die preislich attraktivsten Unterkünfte im Club. Vier angebliche Nachteile seien hier genannt: 1) Sie besitzen keine Klimaanlage 2) ab und zu verirrt sich ein Insekt ins Zimmer 3) man hat etwas weitere Wege (ca. 2 Minuten) zum Pool und zum Essen 4) die zwei Betten sind von einander getrennt.

Wenn ich es richtig verstehe, werden sich Punkte 1 und 4 mit dem Umbau der Pueblos in diesem Sommer erledigen. Punkt 3 hat mich überhaupt nicht gestört und Insektenpunkt 2 nehme ich als selbstverständlich hin bei einer so schönen Vegetation. Selbst wenn jetzt nicht renoviert würde, würde ich sofort wieder in die Pueblos ziehen. Guckt euch die Bilder an und urteilt selber.

Pueblos haben die schönste Vegaetation

Pueblos haben die schönste Vegaetation

Neben vielen sportlichen Aktivitäten – auf die ich gleich noch zu sprechen komme – gibt es auch die Möglichkeit, sich künstlerisch zu betätigen. Es finden betreute Mal- und Kunstkurse statt. Die beiden Damen hier hatten sichtlich Spass an der Sache.

Künstlerische Aktivitäten

Künstlerische Aktivitäten

Niemand musste sich langweilen, aber jeder konnte machen was er wollte. Ich hatte den Eindruck, dass jeder Gast hier glücklich ist. Zugegeben: einige wenige Gäste sind nur glücklich wenn Sie meckern können – natürlich findet sich auch für diese Gäste etwas.

Prinzipiell ist der Club etwas für Menschen die gerne Tennis spielen, Schwimmen, Fitness, Wellness, Segeln, Surfen oder einfach nur die Anlage geniessen wollen. Die Robinson Internetseite erklärt das alles sehr schön. Kann nicht viel hinzufügen.

Wer wie ich gerne taucht oder das Tauchen erlernen möchte, kann sich zuerst einmal im Pool mit der ganzen Sache vertraut machen:

Tauchen lernen - zuerst im Pool

Tauchen lernen - zuerst im Pool

Wem das alles noch nicht ausreicht, der macht einen Spaziergang am Strand oder geht im Meer Schwimmen. Ich habe innerhalb von 4 Flugstunden noch keinen schöneren Strand gefunden.

Der Strand direkt gegenüber vom Robinson Club

Der Strand direkt gegenüber vom Robinson Club

Fazit: ein perfekter Urlaub. Wunderschöne Anlage – Nochmals danke an das ganze Team!

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Diät-Marmelade und Kundenfreundlichkeit

Wie passen Diät-Marmelade und Kundenfreundlichkeit zusammen?

Also ich mache ja eine Diät. Naja, also keine Diät in der Form, dass ich jetzt ein paar Wochen lang intensiv irgendetwas zu- oder nicht zu mir nehme. Mehr eine Diät in Form von Ernährungsumstellung. Ich nehme dabei langsam aber sicher ab. Ca. 18 kg sind schon weg, weitere 20 kg werden noch folgen. Zeitraum sind dabei die nächsten 2-3 Jahre.
Den Anfang habe ich mit Weight Watchers-Online gemacht. Hier habe ich gelernt, alles was ich esse und trinke aufzuschreiben. Gleichzeitig habe ich dabei gelernt, relativ fettarm (aber nicht ohne Fett) und kohlenhydratreich zu essen. Hierbei bevorzuge ich komplexere Kohlenhydrate – kurz: lieber Vollkorn als Weizenmehl ;-)

Mittlerweile habe ich zu fddb.info gewechselt; zum einen, weil es kostenlos ist, zum anderen, weil ich dort eine noch bessere Kontrolle habe: die Kohlenhydrate, Fette und das Eiweiß wird getrennt addiert und da ich sowieso online arbeite, stört es mich nicht, denn die Werte sind bei FDDB komplett in der Datenbank enthalten und es bedeutet für mich keine Mehrarbeit, weil ich nur die Lebensmittel selber erfasse.

Zusätzlich zur beschriebenen Diät / Ernährungsumstellung treibe ich Sport im Fitnessstudio. Ich verbrauche dort täglich ca. 1000 kcal auf dem Stepper oder Crosstrainer und sorge mit kurzen 10 min Krafttraining 2-3-mal die Woche dafür, dass meine Muskeln nicht abbauen.

Das ich bei all diesem Engagement darauf achte, was ich esse, ist selbstverständlich. Nicht, dass ich mir hin- und wieder keine kleinen Entgleisungen in Form von Hamburgern, Bratkartoffeln oder Eiscreme leisten würde, doch mir geht es um die regelmäßigen Nahrungsmittel, denen ich besondere Beachtung schenke.

Eines dieser Lebensmittel ist für mich Marmelade. Ich esse gerne Marmelade zum Frühstück. Also habe ich mir eine Marmelade mit wenig Zucker gesucht. Bei dieser Suche bin ich auf die „Schwartau extra Wellness“ Marmelade gestoßen, welche mit „0% Zucker Zusatz“ auf sich aufmerksam macht. Die Marmelade schmeckt deshalb nicht schlechter, weil der Zucker durch mehrwertige Alkohole ersetzt wird. Diese spielen aber in meiner Energiebilanz keine Rolle und daher liebe ich sie.

Auf jedem Fall nehme ich mit dieser Marmelade weniger Kalorien zu mir, als mit vielen anderen. Hinzu kommt noch, dass es die „Schwartau extra Wellness“ Marmelade in vielen Geschmacksrichtungen gibt und sie genau deshalb nicht langweilig wird. Meine Lieblingssorte ist übrigens Waldfrucht, aber auch viele andere Sorten schmecken lecker.
Dieses vorausgeschickt, kommen wir nun zu der eigentlichen Geschichte. Sie spielt in unserem örtlichen toom-Markt in Attendorn, einer kleinen Stadt (ca. 28.000 Einwohner) im südlichen Sauerland. Toom ist ein, zur REWE Gruppe gehöriger Markt, welcher für mich bisher eine willkommene Alternative zu Aldi, Lidl und Co ist. Hier bekomme ich Markenprodukte, für die ich oft auch bereit bin, mehr Geld auszugeben wenn sie mir gefallen.

Leider geht man hier im toom immer mehr dazu über, das Angebot zu verringern. Bei Nachfragen heißt es dann, dass der toom-Markt keinen Einfluss darauf hat. Wenn ein Produkt nicht genügend gekauft wird, wird es nicht mehr angeboten. Innerhalb des letzten Jahres habe ich auf diese Weise eine große Vielzahl von Produkten, die ich wegen Ihrer „Ernährungseigenschaften“ zu schätzen gelernt habe, nicht mehr kaufen können. Dazu gehören nicht nur die verschiedensten Weight Watchers Pizza, Du darfst Fertiggerichte (hier wurde neuerdings stark eingeschränkt), Weight Watchers Wurstsorten sondern auch „normale“ Lebensmittel wie z. B. die Barilla Vollkornnudeln, welche ich immer wieder gerne gekauft habe.

Immer mehr dieser mir lieb gewonnenen Lebensmittel verschwinden mit der Begründung mangelnden Absatzes. Wenn toom/REWE so weitermacht, kann ich meine Lebensmittel demnächst wieder bei Lidl kaufen gehen. Denn die sind auf diese Verfahrensweise spezialisiert. Möchte REWE denn wirklich damit wetteifern?

Aber zurück zur Marmelade. Das Marmeladenregal kenn ich. Seit Jahren kaufe ich hier ein. Bin spezialisiert auf Marmelade. Der Platz, an dem sonst die besagte „wellness“ Marmelade steht, ist leer. Naja, das ist nichts Neues, das hatte sich schon so angekündigt, denn es gab über die letzten Wochen immer weniger Sorten. Zum Schluss blieb nur noch die „Multivitamin“ mit 3,4 Gläsern stehen. Auch hier hatte ich zugeschlagen, und auch schon mal nachgefragt, aber keiner wusste Bescheid.

Heute war es nun soweit, dass der ganze, für beschriebene Marmelade vorgesehene Platz (also ca. 50 cm der Regalfläche), leer war – wie sich später herausgestellt hat übrigens schon seit einigen Tagen. Bin also nochmal zur Information gegangen und habe dort nachgefragt. Nicht die Frau an der Information, sondern eine Verkäuferin hat dann gefragt, was das Problem sei. Ich habe gesagt, dass mir die Schwartau Diät Marmelade fehlt. Sie sagte dann, das kann nicht sein, wo sollte die denn stehen? Ich habe auf den groben Standort des Regals im Laden gezeigt und sie hat daraufhin gesagt, dass sich dort niemals Diätmarmelade befunden habe. Ich habe daraufhin gesagt, dass sie sich irren müsste, denn ich kaufe diese Marmelade bereits seit Monaten an dieser Stelle. Daraufhin hat sie mich angeschrien, dass es ihre Abteilung sei und sie ganz genau wüsste das dort keine Diätmarmelade stehen würde. Als sie sich nur teilweise wieder beruhigt hatte, bin ich mit ihr direkt zu besagtem Regal gegangen und habe genau auf die leere Stelle gezeigt, wo sonst die besagte Marmelade gestanden hat. Daraufhin hat sie gesagt, dass auch an dieser Stelle keine Diätmarmelade gestanden hat. Ich habe dem erneut widersprochen worauf sie sich erneut aufgeregt und geschrien hat, dass Diätmarmelade in einem ganz anderen Regal stehen würde. In diesem Regal stehe niemals Diätmarmelade.

Jetzt dämmerte es mir so langsam: diese in meinen Augen unfreundliche und unverschämte toom-Mitarbeiterin konnte die „mit 0% Zucker“ „wellness“ Marmelade nicht als Diätmarmelade erkennen, weil nicht Diätmarmelade draufsteht. Aber warum hat sie denn nicht sofort geschaltet, als ich ihr den leeren Platz gezeigt habe an dem die Marmelade stand? Wenn es doch „ihre“ Abteilung ist? Warum hat sie sich so aufgeregt anstelle zu versuchen mich zu verstehen?

Auch der herbeigerufene Marktleiter konnte diese Frage mir gegenüber nicht beantworten. Er war mehr damit beschäftigt die Diskussion so unauffällig wie möglich zu führen. Übrigens nachvollziehbar, denn die Mitarbeiterin hatte sich immer noch nicht beruhigt.
Ich hatte wirklich keinerlei Interesse ihre „Marmeladenstandortkenntnisse“ in Frage zu stellen (das hat sie jetzt schon selber erledigt), wollte nur wissen, warum es die Sorte im toom Markt nicht mehr gibt.

Eine Antwort habe ich bis heute nicht. Allerdings habe ich in den letzten Wochen in Rewe-Märkten in Bayern, Baden-Württemberg und in Bremen festgestellt, dass hier das gleiche Problem ist. In Baden habe ich allerdings noch eine Schachtel mit 8 Gläsern gefunden und gekauft. Das waren die letzten im Laden. Auch hier sagte die Marktleitung, dass es vorübergehend keine mehr geben wird wegen einer Sortiment-Umstellung. Zumindest etwas habe ich gedacht und zur endgültigen Klärung bei den Schwartau-Werken direkt in Schwartau angerufen.

Das Ergebnis: Es wird in Zukunft weniger Geschmacksrichtungen geben, aber meine Lieblings-Sorte Waldfrucht ist dabei – also kein großes Problem. Per E-Mail habe ich dann noch den Schwartau-Kundenservice gefragt, wo ich denn die Marmelade am besten kaufen könnte. Die Antwort per Mail kam prompt: bei toom in Attendorn.

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Robinson Club Jandia Playa auf Fuerteventura

Fuerteventura ist fantastisch. Wenn man wie ich auf lange wunderschöne Strände steht und alles was mit Meer zu tun hat. Für mich ist das Baden, Tauchen, und in der Sonne liegen und entspannen und abends Party. Und in nur vier Stunden Flugzeit bin ich da.

Früher, als die Kinder noch klein waren, waren wir oft auf Fuerte. Meistens im Stella Canaris (heutzutage ist das von der Dunas Gruppe übernommen) welches mittlerweile in vielen Regionen etwas zu stark heruntergekommen ist.

Auch zu diesen Zeiten sind wir mal beim Robinson Club vorbeigegangen und haben alles angesehen. Den Club oben in Esquinzo gab es noch nicht und für unsere Vorschulkinder war der Club unten nahe Morro nicht das Richtige. Im Stella waren wir damals besser aufgehoben.

Dieses Jahr nun bin ich alleine nach Fuerte geflogen. Hatte vorher viel Stress im Büro und brauchte einfach mal ‘ne Woche Auszeit. Deshalb habe ich mich für den Robinson Club Jandia Playa entschieden.

Cluburlaub als verheirateter Single ist schon ein bisschen komisch irgendwie – habe ich zuerst gedacht. Aber wie soll ich es beurteilen, wenn ich es noch nicht gemacht habe. Im Nachhinein kann ich nur sagen: absolut kein Problem. Habe mich super entspannt und viel Spaß gehabt. Aber kommen wir zur Sache:

Die Ankunft im Club
Bin selber angereist und habe mir am Flugplatz einen Leihwagen für die ganze Woche genommen. Würde ich nicht wieder so machen, denn den Wagen braucht man nicht unbedingt. Auf jedem Fall kam ich alleine an und habe: „ich würde gerne bei Euch eine Woche wohnen“ gesagt. Die nette Frau hat mir die Zimmerkarten gegeben, meine beiden Koffer mit Bändern versehen und ist dann mit mir zur Bar gegangen und hat einen Prosecco mit mir getrunken und das „Robinsonlied“ abgespielt. In dieser Zeit haben sie meine Koffer aufs Zimmer gebracht und ich konnte danach in Ruhe alles ansehen. Nach dem Prosecco musste ich meinen Wagen wegfahren und danach konnte ich mein Zimmer ansehen.

Mein Zimmer war im „Patio“ am Ende des Clubs nahe den Tennisplätzen und ich hatte zuerst die Befürchtung, dass ich morgens durch die ersten Tennisspieler geweckt würde. War aber nicht der Fall. Die Plätze waren erst später belegt, nachdem ich aufgestanden bin. Da ich gleichzeitig an meinem CMAS*** Tauchschein arbeite, war ich sowieso meist schon zwischen 8 und 9 Uhr auf dem Weg zum Frühstück, damit ich rechtzeitig beim Stefan in der Tauchschule bin. Dazu aber später mehr.

Das Zimmer
Das Zimmer war für mich perfekt. Ein Einzelzimmer mit einem schönen großen Bett, TV, ein perfektes stielvolles neues Bad mit dunklem Naturstein, ansprechenden sanitären Einrichtungen, Fön, großem Spiegel mit Rasier-/Schminkspiegel, und einer sehr guten Entlüftung. Das Zimmer hatte Klimaanlage, die ich aber nicht benötigte und daher ausgeschaltet ließ. Ich hatte eine kleine Terrasse (Erdgeschoss) mit einer Schiebetür. Nein, es waren zwei Schiebetüren, die erste aus Glas und die zweite mit Fliegengitter. So konnte man prima nachts das Fenster nach Belieben auflassen. Zusätzlich gab es einen Vorhang.

Das Fernsehen hatte hauptsächlich deutsche Programme, zusätzlich noch CNN, BBC news glaube ich und einen spanischen Sender. Der Rest war wie zu Hause. Dennoch habe ich keine Zeit gefunden, den Fernseher zu nutzen. Habe sogar die Nachrichten, Börse und alles andere erfolgreich ignoriert und mich dabei sehr gut gefühlt.

Was auch sehr schön war, war das Telefon im Zimmer. Es hatte eine direkte spanische Durchwahl. Da wir zu Hause Europa-Flat haben, hätte mich die Familie kostenlos erreichen können (da ich nur selten im Zimmer war – aber es wäre möglich gewesen). Ich habe einfach alle zwei Tage mit dem Handy einmal klingeln lassen, dann wussten sie, dass sie anrufen konnten.

Auch ein kostenloser Tresor war im Schrank integriert. Ein kleiner Kühlschrank zu eigenen Nutzung stand ebenfalls zur Verfügung.

Das Zimmer war nicht laut, aber die Nachbarn waren auch nicht laut, daher ging es sowieso. Ich habe ein Jahr vorher auch die anderen, älteren Zimmer gesehen. Das ist ein großer Unterschied, deshalb kann ich zurzeit die „Patio“ Zimmer für Alleinreisende nur weiterempfehlen. Aber auch die älteren Zimmer werden nächstes Frühjahr renoviert. Hierzu soll der komplette Club – ich glaube ab Mai 2011 – geschlossen werden. Bitte lieber noch mal nachfragen wenn es soweit ist.

Das Essen
Tja, also wer meine Nachrichten aus der Kategorie „Abnehmen“ ließt weiß, dass ich abnehmen will. Grundsätzlich kann ich sagen, das Essen war fantastisch. Es mag Feinschmecker geben, denen es nicht ausreicht, aber verglichen mit anderen Hotels in Fuerte – von denen ich einige kenne – ist es einmalig gut. In einigen Reiseberichten habe ich absonderliche Forderungen nach Verbesserungen gelesen, die mich zuerst irritiert hatten. Aber als ich nur einen Tag da war, wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Jemand der wie ich dabei ist abzunehmen – und dieser Urlaub hat mir noch einmal einen starken Impuls in diese Richtung gegeben – hat im Robinson Club Jandia Playa die Möglichkeit dies zu tun. Besser als zu Hause oder anderswo. Nach zwei Jahren Weightwatchers und über 10 kg Abnahme weiß ich wovon ich spreche. Das Essen auf diversen Buffets ist immer frisch, mit Liebe und Details zubereitet und extrem vielfältig.

Zum Frühstück habe ich meistens einen kleinen Teller mit Rührei und Speck gegessen. Danach einen großen Teller mit 3 verschiedenen Sorten Melonen, Ananas und Papaya. Dazu eine Scheibe geräucherten Schinken. Manchmal habe ich mir noch ein paar Kohlenhydrate in Form von gebackenen Bohnen zusammen mit dem Rührei gegönnt.

Ich hätte noch sehr viele andere Sachen essen können, gerade die Müslis, Nüsse, Körner oder auch die verschiedenen Brote und Brötchen, Cressons, Wurst usw. sahen sehr lecker aus schieden aber für mich aus.

Zum Mittag- und Abendessen gab es jeden Tag etwas anderes. Es fanden kulinarische Themenabende statt an denen man sich verschiedener Küchen der Welt annahm. Und auch wenn ich nicht so verrückt auf Fisch bin, habe ich sehr leckere Fischgerichte gegessen, die meist ohne viel Fett und Panade angerichtet waren. Auch sehr leckere Pasta war dabei. Steaks und Griechische Gyros aber auch Chinesisches Essen wurde von Fachleuten gekocht. Zum Essen gab es Wasser, Bier oder auch drei verschiedene Weine. Ich bevorzuge Rotwein wenn er zum Essen passt, ansonsten habe ich Wasser getrunken. Der Rotwein war ein überzeugender Tischwein und auch hier habe ich Gemecker gerne ignoriert. Ich habe schon viel schlechtere Weine zum Essen bekommen.

Einmal saß ich an einem Tisch mit sehr verwöhnten Gästen, die auf dem „früher war alles viel besser“ und auch „da sind wir besseres gewohnt“ Trip waren. Habe ihnen gesagt, dass es mir leid tut, wenn sie das hier nicht mehr zu schätzen wissen. Wie unzufrieden muss deren ganzes Leben sein. Aber man findet von Zeit zu Zeit immer wieder solche abgedrehten Nörgelexemplare im Club. Deren Motivation zu solchen Quengeleien sollte man besser nicht hinterfragen.

Ich war jedenfalls begeistert vom Essen und wenn man Kunden begeistert, dann kommen sie wieder. Das Essen alleine reicht dafür aber nicht aus, deshalb schauen wir mal auf die anderen „Kleinigkeiten“.

Segeln und Surfen
Nicht alles im Club war perfekt. Der eine oder andere Mitarbeiter der Segel- und Surfschule war mehr an Frauen und Freundinnen am Strand interessiert als an seinen Gästen. Ich habe einen Segel- und einen Surfschein, bin aber nur ein „Gelegenheitssegler“ der nur im Urlaub segelt. Dementsprechend habe ich darum gebeten, dass ein Trainer (natürlich gegen Bezahlung) die erste Stunde mit mir mitkommt und mir ein bisschen die Katamarane zeigt. Der Mitarbeiter blickte auf meine Scheine und sagte nur: „Ach, ist doch nicht viel Wind heute, Du schaffst das schon“ um sich dann wieder einer Gruppe Touristinnen zuzuwenden. Ich will mir peinliche Einzelheiten ersparen, kurz: ich habe es nicht besonders gut geschafft. Ich bin jetzt nicht gekentert oder so, war aber teilweise überfordert.
Ich will damit sagen, dass so ein Verhalten nicht nur unhöflich und unökonomisch war, sondern auch ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellt, welches vermeidbar gewesen wäre.
Vielleicht war das ja auch nur ein unglücklicher Zufall aber falls nicht, ist hier noch Verbesserungspotential vorhanden.

Ganz anders war es…

…beim Tauchen
Ich kenne vier Tauchschulen in Jandia, aber in der Tauschule im Robinsonclub Jandia Playa gefällt es mir am besten. Besonders interessant ist es hier auch für Gäste außerhalb des Clubs, welche hier zum Tauchen kommen können. Man muss also nicht Gast im Club sein, um die Tauchschule oder Tauchbasis zu benutzen.
Stefan und Elke, welche die Schule und die Basis führen sind sehr kompetente Tauchlehrer, welche einem zu jeder Zeit Sicherheit vermitteln. Auch wenn ich beim Tauchen nicht so unerfahren bin wie beim Segeln, kann ich das sehr gut beurteilen. Besonders sicher ist es hier auch, weil die Tauchschule eine eigene Druckkammer für den Fall der Fälle hat. Alle anderen Tauchbasen / Tauchschulen in Jandia und Umgebung haben das nicht. Ich meine, die Druckkammer im Robinson Club wäre sogar die einzige auf der Insel.
Beim Tauchen fahren wir mit dem Boot an Riffe, Muschelbänke oder andere interessante Standorte und erleben eine wunderbare Unterwasserwelt. Viele große Fische, Muränen, Rochen, Engelhaie (für Laien: ungefährliche flache Dinger, die sich gern im Sand vergraben – also keine Angst bitte), Barrakudas und viele andere interessante Pflanzen und Tiere gibt es hier zu sehen. Wer Interesse hat, kann sich auch hier gerne näher informieren: http://www.tauchschule-fuerteventura.de/
Nicht umsonst kommen Gäste von den AIDA-Schiffen auf die Basis im Robinson Club zum Tauchen und auch Familien oder Kinder (ab 12 J.) aus dem Nachbar-Club in Esquinzo waren da. Ich habe miterlebt, wie drei Kinder ihren ersten Tauchschein an der Basis gemacht haben und war sowohl vom Unterricht, als auch von der Praxis im Pool überzeugt. Wenn meine Kinder das Tauchen erlernen wollten, würde ich genau hier mit ihnen hingehen.

Tennis
Die Zeiten, wo ich Tennis gespielt habe (vor über 30 Jahren, wo ich NUR in Weiß spielen durfte) sind lange vorbei. Meine derzeitige Masse würden beim Tennis sicherlich meine Gelenke zu stark belasten. Dennoch wage ich eine Beurteilung des Tennis-Umfeldes, weil ich öfter zugeguckt habe.
Als erstes ist mir aufgefallen, dass es eine große Bandbreite von – sagen wir mal Handicaps – gibt. Ein jeder Spieler, auch wenn er alleine ist, wird Partner finden, die in etwa ähnlich gut / schlecht spielen wie er/sie selber. Es gab 8 oder 9 Plätze und damit war es oft möglich, einen freien Platz zu bekommen. Einige Tennis spielende Gäste kannten sich vermutlich schon, trotzdem konnte man an kleinen Turnieren teilnehmen oder sich auf Wandkarten passend zur Spielstärke eintragen um so auch andere Gäste kennen zu lernen.
Ergänzt wurde das ganze von Trainern, die auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Sobald ich den Trainern einige Zeit zugesehen habe, habe ich selber Lust bekommen, mal wieder einen Schläger in die Hand zu nehmen. Nächstes Jahr wird mein Gewicht wieder zweistellig sein und dann werde ich das noch mal überdenken.

Aktivitäten in/am Pool oder Meer
Der Pool war relativ leer. Drum herum lagen viele Leute auf Liegen aber geschwommen wurde nur sporadisch. Zum Bahnen schwimmen eignete sich der Pool zwar nicht, aber er war ausreichend groß um zu schwimmen. Das Wasser war angenehm warm und zu jeder Zeit sauber. Auch das Umfeld des Pools war sauber.
Das Meer war für mich perfekt. Temperatur zwischen 20 und 21 Grad und je nach Wind schwache bis mittlere Wellen. Bei starken Wellen (welche in dieser Woche nicht da waren) sollte man mit Kindern vorsichtig sein. Der Strand und das Meer sind einfach fantastisch.
Sowohl für das Meer, als auch für den Strand gibt es eine Handtuch-Karte. Bei Abgabe bekommt man zwei frisch gewaschene blaue Handtücher auf dem Weg zum Strand. Wann immer man meint, kann man diese Handtücher zurückgeben. Man erhält dann wieder eine neue Karte und die Handtücher werden gewaschen. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte also nicht zweimal am Tag die Handtücher tauschen.
In einigen Berichten habe ich Beschwerden wegen der kostenpflichtigen Liegestühle am Strand gelesen. Bei den hohen Clubgebühren sollte das mit `drin sein usw.. Hierzu muss man wissen: per Gesetz gehört der Strand in Spanien der Allgemeinheit. Der Strand gehört also nicht dem oder zum Club. Selbst wenn der wollte, könnte er ihn nicht kaufen. Auch nicht einen Meter. Das gilt auch für alle anderen Strände dort. Die Liegestühle, die dort stehen, gehören also auch nicht dem Club und der Club dürfte auch keine eigenen dort hinstellen. Der, der sie hinstellen darf, will damit aber Geld verdienen und dieses Geld muss man eben einkalkulieren wenn man gerne einen Liegestuhl hätte. Der Club kann das nicht ändern. Er könnte höchstens den Gästen das Bargeld oder Gutscheine für die Liegestühle geben, aber das wäre auch ungerecht den Gästen gegenüber, die diese nicht in Anspruch nehmen. Man muss es einfach wissen wenn man dort hin fährt.

Vielleicht noch zum Thema Beach Volleyball: Hier war die Cliquenbildung so stark, dass keine Mitmach-Interessenten aufgenommen wurden. Habe mehrfach mitbekommen, wie Clubmitglieder gefragt haben, ob sie mitspielen könnten. Die Reaktion war bedauerlich, denn obwohl einige Teams eindeutig unterbesetzt waren, wollten sie keine „fremden“ Mitspieler mitmachen lassen. Sehr unsportlich aber der Club konnte in diesem Fall wirklich nichts dafür.

Club-Aktivitäten Tags um den Pool
Was ich mitbekommen habe sind fast täglich Quiz am Pool, kleinere Spielchen. Was ich nicht genutzt habe aber gerne hätte ;-) war täglich Kaffee und Kuchen am Pool. Bin meist erst am späteren Nachmittag dort gewesen und habe mich in die Sonne gelegt und chill out musik gehört. Sehr entspannend und eine sehr gute PA Anlage. Niemals hat mich jemand versucht zu animieren oder an irgendwelchen dummen Spielchen teilzunehmen. Das war sehr gut so.
Es gab mit Sicherheit noch viele andere Aktivitäten, von denen ich aber nichts gemerkt habe. Es hingen teilweise Poster aus, die alle Möglichkeiten beschrieben haben. Einige davon habe ich in Erinnerung:
Malkurs, Fotokurs, Führungen durch den Club, Bosseln am Vatertag (habe ich leider verpasst, wollte doch unbedingt Mitglied im Bosselclub Fuerteventura werden), Führungen durch die Anlage und vieles mehr.

Fitness / Sauna / Massage / Wellness
Verschiedene Saunas, Pilates- und Jogakurse, Fitnessstudio, Massagen mit Ölen, Steinen etc. bis hin zur Akkupunktur habe ich alles verpasst und kann daher nichts dazu sagen.

Motorradtouren
Auf dem Club standen ca. 8-10 Motorräder, mit denen man geführte Touren unternehmen konnte. Verschiedene Harleys standen inkl. der notwendigen Lederklamotten bereit für Halb- und Ganztagstouren. Die Harleys waren sehr gut gepflegt und sahen absolut neuwertig aus. Der Mann, der die Führungen begleitet war sehr nett und hat mir alles erklärt. Dennoch fanden die Touren zumindest in der Zeit wo ich da war nicht genügend Zuspruch. Wenn es zu anderen Zeiten auch so ist, kann ich mir – selbst bei den recht hohen Preisen für die Touren – nicht vorstellen, dass es weiterhin wirtschaftlich ist, die Touren zu veranstalten.

Umgebung / außerhalb des Clubs (Spanien ;-) )
Gegenüber ist ein großes Einkaufszentrum, in dem zwar die Hälfte der Geschäfte leer steht, wo sich aber immerhin ein Supermarkt befindet, in dem ich Mineralwasser fürs Zimmer und Kleinigkeiten gekauft habe. Zusätzlich gibt es diverse Uhren und Parfümläden wie wir sie von solchen Malls kennen.
Eine kleine Boutique befindet sich auch auf dem Club. Ich habe mir die Sachen da kurz angesehen und festgestellt, dass hier sehr gute Qualität verkauft wird. Mit den billigen Imitaten, die teilweise in den Einkaufszentren oder auf den Märkten verkauft werden, kein Vergleich. Wer also Spaß daran hat, etwas Schönes zum Anziehen zu kaufen, sollte sich auf jedem Fall auch mal die Sachen in der Club-Boutique ansehen. Ich persönlich kaufe im Moment so gut wie gar nichts, weil ich pro Monat ungefähr 1 cm Umfang verliere. Dieser Zustand wird allerdings nicht ewig anhalten (hoffentlich), aber eine Weile darf er schon noch dauern.
Einen Nachmittag bin ich mit dem Auto zur Westküste der Insel gefahren und dort an den Klippen spazieren gegangen. Es war sehr schön dort und ich habe mich geärgert, dass ich keinerlei Foto Equipment dabei hatte. Die Eindrücke waren überwältigend, die Wellen auch. Schwimmen wäre hier lebensgefährlich gewesen. Drei einheimische Jugendliche haben es dennoch versucht, wurden aber zu ihrem Glück nach kurzer Zeit von einem Boot der Küstenwache aus dem Meer gescheucht.
Ansonsten ist Fuerteventura für mich keine „Wanderinsel“. Vielleicht interessant mit dem Fahrrad, wenn man Straßenradrennfahrer ist, aber ansonsten landschaftlich gegenüber den anderen Inseln weniger attraktiv.

Veranstaltungen
Nach dem Abendessen finden Veranstaltungen wie Theater- / Musikvorführungen statt. Hierzu gibt es ein eigenes Robinson-Theater mit Bühne und Sitzplätzen. Gleichzeitig sammeln sich die Gäste auch an der Bar und warten, bis die kleine Tanzfläche an dem „Schachbrett“ geöffnet wird. Meistens passierte das nach den Veranstaltungen im Theater.
Die Bar kostet Geld, denn der Robinson Club Jandia Playa hat Vollpension, aber eben nicht All Inklusive. Der Preise für ein Mineralwasser ist ca. 1 EUR, die für einen Longdrink / Kaipi etc. allerdings auch schon zwischen 7 und 9 Euro. Alles in allem finde ich diese Vorgehensweise sehr gut:
Wenn ich wirklich Durst habe, ruiniert mich das Wasser finanziell nicht, gleichzeitig sorgt der Preis für Hochprozentiges aber auch dafür, dass es nicht übertrieben wird. Natürlich gibt es mal den/die eine(n) oder andere(n), der/die trotzdem einen über den Durst trinkt, aber das hält sich stark in Grenzen.
Insgesamt waren alle mit oder ohne Alkohol fröhlich, aber keine(r) unangenehm betrunken.

Die abendliche Tanzparty in der Nähe des Pools war immer dann zu Ende, wenn es am schönsten war. Die Disco danach gab es erst die letzten drei Tage meines Besuches. Musik war eine Mischung aus 1-3 Jahre alten A- und dance charts, ein paar ältere Stücke und manchmal etwas deutsche Musik. An einem Abend liess sich ein deutscher Schlagerabend nicht vermeiden ;-) .

Besondere Mühe gegeben haben sich alle Robins bei der Jubiläumsparty. Hier fing es schon Mittags mit einer grossen Grillparty an. Der ganze Rasen war mit Tischen und Stühlen bedeckt und es gab zahlreiche Grillstationen und ein großes Buffet mit Salaten und Leckereien dazu. Das Abendessen war auch sehr schön mit leckersten Gerichten, alles feierlich präsentiert. Es war etwas ganz Besonderes.
Nach dem Essen gab es eine sehr schöne Aufführung, der ganze Club ist dafür dekoriert worden. Anschließend habe ich ein großes Feuerwerk durch eine „besondere“ Brille sehen können. Werde mal nichts verraten, falls sich noch jemand überraschen lassen möchte.
Auch danach gab es Tanz und Party bis kurz nach Mitternacht und wahrscheinlich auch noch viel länger in der Disco drinnen.

Wenn sich jetzt jemand fragt, ob es nicht Nachts zu laut ist bei so viel Party muss ich „nein“ sagen, denn ich bin Abends meist zwischen 12 und 1 zu Bett gegangen. Da zu diesem Zeitpunkt auch die Veranstaltungen draußen vorbei waren, konnte ich sogar noch in Ruhe einen Moment draußen auf der Terrasse sitzen und habe absolut nichts mehr von der Disco gehört. Besser geht’s nicht.

Zusammenfassung:
Ich habe eine wunderbare Woche genossen und bedanke mich bei Robinson und allen Beteiligten – besonders auch bei denen aus dem Club. Werde den Robinson Club Jandia Playa weiterempfehlen und bestimmt auch wiederkommen.

Nochmals Danke und bis bald,

MontagDoof

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Wie man abnimmt und wie man nicht abnimmt

111,8 kg. Aber das Wochenende kommt ja erst noch. Ich werde es trotzdem schaffen. Vor unserem Urlaub will ich unter 110 kg wiegen. Bei Abnahme von 500g die Woche sollte es hinhauen. Nagut, fangen wir mal an zu erklären, wie das so ist und war bei mir. Vielleicht erkennt der eine oder andere sich darin wieder und vielleicht werde ich auf diese Weise erfahren, dass ich nicht alleine bin. Ahnen tue ich es schon lange.

Es fing an vor ca. zwei Jahren. Meine Masse von 127 kg wurde immer schwerer zu bewegen und ich war es endlich leid fett zu sein. 2003 habe ich mit dem Rauchen aufgehört, also werde ich jetzt einfach mit dem Essen aufhören – und da genau ist das Problem. Man kann nicht mit dem Essen aufhören. Rauchen stoppen ist einfach ich rauche, oder ich rauche nicht. Ein für mich perfekter digitaler Zustand. Völlig verständlich. “Ein bischen Rauchen” habe ich nie verstanden, meine 2 Schachteln am Tag konsumiert und dann am 31.12. 2003 die letzte Zigarette geraucht. Einige Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören indem ich einfach weniger Rauche – also Tag für Tag eine Zigarette weniger, Zigaretten aufschreiben etc. – sind kläglich gescheiter. Ich hatte nur Erfolg, indem ich komplett nicht mehr Rauche. Nicht eine Zigarette – nie mehr.

Nur mit Essen geht das so nicht. Daher musste ich feststellen, das Abnehmen noch viel schwieriger ist, als Rauchen aufhören. Das Interessante dabei ist, dass viele Menschen mit Sicherheit genau diese Tatsache in genau dieser Reihenfolge entdecken werden.

Zurück zum Anfang: mit diesen 127 kg habe ich nun überlegt was zu tun ist. Weight Watchers schienen mir plausibel. Etwas kalkulatorisches, wissenschaftlich nachvollziehbares kann ich leichter verarbeiten. Also Punkte zu zählen, die wiederum vom Fett und Kohlenhydraten der Lebensmittel abhängen schien mir machbar und sinnvoll zu sein. Das einzige, was mich gestört hat, war dieses gegenseitige Gruppengeklatsche. Nervt mich schon immer bei Messe-Kickoffs, wenn sich die VBs so übertrieben gegenseitig anjubeln und beklatschen.

Aber es gibt ja “Online”. Weight Watchers Online kostet unter 15 EUR im Monat. Die 15 EUR kann ich heutzutage ja schon sparen, wenn man zweimal nicht zu MCD oder BK geht. Das sollte machbar sein. Um es kurz zu machen, Weightwatchers hat funktioniert. Solange ich es gemacht habe. ich habe von 127kg auf 106 kg abgenommen. Dann habe ich aufgehört. Nicht, dass ich mich abgemeldet habe, ich habe einfach aufgehört die Punkte aufzuschreiben, weil es auf die Dauer lästig ist und weil ich gedacht habe, dass ich es jetzt auch auswendig kann. Dabei habe ich etwas geschummelt. Dann kam Weihnachten, lecker Marzipan und so und das “später mache ich ja wieder weiter” Gefühl. Bei dieser ganzen Geschichte habe ich dann von den 106kg wieder auf 123 kg zugelegt. Einfach indem ich zwischendurch mein Gewicht ignoriert habe. Ich hatte immer mal wieder Phasen, in denen ich für ein paar Wochen Punkte aufgeschrieben hatte, aber die Phasen in denen ich das nicht gemacht habe, haben zu stärkeren Ausschlägen nach oben geführt, als die Abnehmphasen nach unten.

Das Ganze ging dann so weiter, bis ich am 22.März diesen Jahres wieder 123 kg zusammen hatte. Zwar immer noch 4 kg unter meinem Startgewicht vor zwei Jahren aber trotzdem schon sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, dass ich die 106 schon mal erreicht habe. Aber da es nicht in meiner Natur liegt aufzugeben, habe ich am 22. März 2010 beschlossen, ernsthaft weiter zu machen. So richtig ernst wurde es mir, nachdem ich aus einem Kurzurlaub im Robinson Club feststellen musste, dass ich einer der Dicksten war und ich auch bei einer meiner Lieblingsurlaubsbeschäftigungen – dem Tauchen – immer stärker unter meinem Gewicht leide. Als ich also nach Hause kam, wurden wieder die Punkte eingegeben. Dazu habe ich Ende Mai meinen alten Freund Udo in seinem Fitnessstudio besucht und bin seit dem täglicher Besucher. Kurz darauf habe ich eine kostenlose Alternative für WeightWatchers gefunden. Man muss hier zwar keine Punkte zählen, kann aber seine Nahrung z. B. anhand des EAN Codes oder Namens speichern und es werden die Kohlenhydrate, Fette und Proteine täglich addiert. Damit komme ich auch sehr gut zurecht. Werde über die Unterschiede dieser Methoden in Zukunft noch etwas schreiben.

Was ich also seit Anfang Juni konsequent mache ist: Ich esse nur noch zwischen 60 und 80% meines Tagesbedarfs und ich verbrenne täglich mindestens 1000 kcal entweder auf dem Stepper, Crosstrainer oder beim Laufen. Auf diese Weise habe ich mein Gewicht seit dem 22. März wieder auf 111,8 kg reduziert. Mein nächstes Ziel vor dem Sommerurlaub auf unter 110 zu kommen scheint erreichbar. Nur eine Sache beschäftigt mich noch. Ich habe im Moment lange Phasen, von Gewichtsstillstand. Gleichzeitig stelle ich aber fest, dass z. B. mein Bauchumfang weiter abnimmt. Mein Körper verändert sich also, aber ich kann es auf der Waage nicht erkennen. Auch der Fettgehalt und Wassergehalt meiner Wage zeigt das nicht immer eindeutig an. Man muss also wirklich auch seinen Bauchumfang mit dem Maßband ab und zu messen, um nicht frustriert zu werden, wenn es mal mit dem Gewicht nicht herunter geht. Leider sind meine Ziele aber immer auf das Gewicht ausgerichtet, weil ich das am besten und einfachsten messen kann. Dadurch, dass ich im Studio aber nicht nur auf dem Stepper stehe, sondern auch versuche durch Krafttraining meine Muskelmasse aufzubauen, kann es dazu kommen, dass ich nicht abnehme obwohl ich dünner werde. Dazu muss man wissen, dass Muskeln ca. die vierfache Masse haben, wie das gleiche Volumen an Fett. Muskeln sind also vier mal so schwer wie Fett. Aber ich kann die Muskeln sehr gut für meine Zwecke gebrauchen. Muskeln können nämlich wunderbar Energie verbrauchen. Und wenn ich nur so abnehme, dann verringern sich meine Muskeln sogar zusammen mit dem Fett. Das heisst also, es würde immer schwieriger werden, abzunehmen. Daher steuere ich dagegen und baue etwas Muskelmasse auf oder sorge zumindest durch etwas Krafttraining dafür, dass die Muskeln nicht mit abnehmen. Das hat allerdings zur Auswirkung, dass das mit der Gewichtsreduktion nicht immer so schnell geht und vor allem, dass die Bestätigung durch Gewichtsverlust manchmal abhanden kommt. Genau das ist mein Problem. Ich kann daher jedem in ähnlicher Situation nur raten, bestimmte Messungen wie Bauchumfang zusätzlich aufzuschreiben. Wozu gibt es Excel. Das macht sogar schöne Kurven noch dazu. Nun messe ich nicht immer meinen Bauchumfang wenn ich mich wiege. Aber wenn ich mal eine Woche habe, wo sich am Gewicht nichts tut, obwohl ich sehr fleissig war, dann messe ich den Bauchumfang und kann mich meistens damit trösten, wenn schon das Gewicht nicht so richtig runter will. Ich brauche diese Rückkopplungen einfach für meine Motivation. Nichts ist schlimmer für mich, als zwei oder drei Wochen Anstrengung, die nicht belohnt wird durch messbaren Fortschritt. Ich empfinde das dann immer als “ungerecht”, aber mit etwas Geduld hat es sich bisher immer zum Guten gewendet, wenn ich einfach weiter gemacht habe.

So, das alles mal so zum Kennenlernen. Werde in diese Kategorie weiter berichten. Es gibt noch viel zu tun auf dem Weg zu 80 kg.

MontagDoof

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