Fuerteventura ist fantastisch. Wenn man wie ich auf lange wunderschöne Strände steht und alles was mit Meer zu tun hat. Für mich ist das Baden, Tauchen, und in der Sonne liegen und entspannen und abends Party. Und in nur vier Stunden Flugzeit bin ich da.
Früher, als die Kinder noch klein waren, waren wir oft auf Fuerte. Meistens im Stella Canaris (heutzutage ist das von der Dunas Gruppe übernommen) welches mittlerweile in vielen Regionen etwas zu stark heruntergekommen ist.
Auch zu diesen Zeiten sind wir mal beim Robinson Club vorbeigegangen und haben alles angesehen. Den Club oben in Esquinzo gab es noch nicht und für unsere Vorschulkinder war der Club unten nahe Morro nicht das Richtige. Im Stella waren wir damals besser aufgehoben.
Dieses Jahr nun bin ich alleine nach Fuerte geflogen. Hatte vorher viel Stress im Büro und brauchte einfach mal ‘ne Woche Auszeit. Deshalb habe ich mich für den Robinson Club Jandia Playa entschieden.
Cluburlaub als verheirateter Single ist schon ein bisschen komisch irgendwie – habe ich zuerst gedacht. Aber wie soll ich es beurteilen, wenn ich es noch nicht gemacht habe. Im Nachhinein kann ich nur sagen: absolut kein Problem. Habe mich super entspannt und viel Spaß gehabt. Aber kommen wir zur Sache:
Die Ankunft im Club
Bin selber angereist und habe mir am Flugplatz einen Leihwagen für die ganze Woche genommen. Würde ich nicht wieder so machen, denn den Wagen braucht man nicht unbedingt. Auf jedem Fall kam ich alleine an und habe: „ich würde gerne bei Euch eine Woche wohnen“ gesagt. Die nette Frau hat mir die Zimmerkarten gegeben, meine beiden Koffer mit Bändern versehen und ist dann mit mir zur Bar gegangen und hat einen Prosecco mit mir getrunken und das „Robinsonlied“ abgespielt. In dieser Zeit haben sie meine Koffer aufs Zimmer gebracht und ich konnte danach in Ruhe alles ansehen. Nach dem Prosecco musste ich meinen Wagen wegfahren und danach konnte ich mein Zimmer ansehen.
Mein Zimmer war im „Patio“ am Ende des Clubs nahe den Tennisplätzen und ich hatte zuerst die Befürchtung, dass ich morgens durch die ersten Tennisspieler geweckt würde. War aber nicht der Fall. Die Plätze waren erst später belegt, nachdem ich aufgestanden bin. Da ich gleichzeitig an meinem CMAS*** Tauchschein arbeite, war ich sowieso meist schon zwischen 8 und 9 Uhr auf dem Weg zum Frühstück, damit ich rechtzeitig beim Stefan in der Tauchschule bin. Dazu aber später mehr.
Das Zimmer
Das Zimmer war für mich perfekt. Ein Einzelzimmer mit einem schönen großen Bett, TV, ein perfektes stielvolles neues Bad mit dunklem Naturstein, ansprechenden sanitären Einrichtungen, Fön, großem Spiegel mit Rasier-/Schminkspiegel, und einer sehr guten Entlüftung. Das Zimmer hatte Klimaanlage, die ich aber nicht benötigte und daher ausgeschaltet ließ. Ich hatte eine kleine Terrasse (Erdgeschoss) mit einer Schiebetür. Nein, es waren zwei Schiebetüren, die erste aus Glas und die zweite mit Fliegengitter. So konnte man prima nachts das Fenster nach Belieben auflassen. Zusätzlich gab es einen Vorhang.
Das Fernsehen hatte hauptsächlich deutsche Programme, zusätzlich noch CNN, BBC news glaube ich und einen spanischen Sender. Der Rest war wie zu Hause. Dennoch habe ich keine Zeit gefunden, den Fernseher zu nutzen. Habe sogar die Nachrichten, Börse und alles andere erfolgreich ignoriert und mich dabei sehr gut gefühlt.
Was auch sehr schön war, war das Telefon im Zimmer. Es hatte eine direkte spanische Durchwahl. Da wir zu Hause Europa-Flat haben, hätte mich die Familie kostenlos erreichen können (da ich nur selten im Zimmer war – aber es wäre möglich gewesen). Ich habe einfach alle zwei Tage mit dem Handy einmal klingeln lassen, dann wussten sie, dass sie anrufen konnten.
Auch ein kostenloser Tresor war im Schrank integriert. Ein kleiner Kühlschrank zu eigenen Nutzung stand ebenfalls zur Verfügung.
Das Zimmer war nicht laut, aber die Nachbarn waren auch nicht laut, daher ging es sowieso. Ich habe ein Jahr vorher auch die anderen, älteren Zimmer gesehen. Das ist ein großer Unterschied, deshalb kann ich zurzeit die „Patio“ Zimmer für Alleinreisende nur weiterempfehlen. Aber auch die älteren Zimmer werden nächstes Frühjahr renoviert. Hierzu soll der komplette Club – ich glaube ab Mai 2011 – geschlossen werden. Bitte lieber noch mal nachfragen wenn es soweit ist.
Das Essen
Tja, also wer meine Nachrichten aus der Kategorie „Abnehmen“ ließt weiß, dass ich abnehmen will. Grundsätzlich kann ich sagen, das Essen war fantastisch. Es mag Feinschmecker geben, denen es nicht ausreicht, aber verglichen mit anderen Hotels in Fuerte – von denen ich einige kenne – ist es einmalig gut. In einigen Reiseberichten habe ich absonderliche Forderungen nach Verbesserungen gelesen, die mich zuerst irritiert hatten. Aber als ich nur einen Tag da war, wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe.
Jemand der wie ich dabei ist abzunehmen – und dieser Urlaub hat mir noch einmal einen starken Impuls in diese Richtung gegeben – hat im Robinson Club Jandia Playa die Möglichkeit dies zu tun. Besser als zu Hause oder anderswo. Nach zwei Jahren Weightwatchers und über 10 kg Abnahme weiß ich wovon ich spreche. Das Essen auf diversen Buffets ist immer frisch, mit Liebe und Details zubereitet und extrem vielfältig.
Zum Frühstück habe ich meistens einen kleinen Teller mit Rührei und Speck gegessen. Danach einen großen Teller mit 3 verschiedenen Sorten Melonen, Ananas und Papaya. Dazu eine Scheibe geräucherten Schinken. Manchmal habe ich mir noch ein paar Kohlenhydrate in Form von gebackenen Bohnen zusammen mit dem Rührei gegönnt.
Ich hätte noch sehr viele andere Sachen essen können, gerade die Müslis, Nüsse, Körner oder auch die verschiedenen Brote und Brötchen, Cressons, Wurst usw. sahen sehr lecker aus schieden aber für mich aus.
Zum Mittag- und Abendessen gab es jeden Tag etwas anderes. Es fanden kulinarische Themenabende statt an denen man sich verschiedener Küchen der Welt annahm. Und auch wenn ich nicht so verrückt auf Fisch bin, habe ich sehr leckere Fischgerichte gegessen, die meist ohne viel Fett und Panade angerichtet waren. Auch sehr leckere Pasta war dabei. Steaks und Griechische Gyros aber auch Chinesisches Essen wurde von Fachleuten gekocht. Zum Essen gab es Wasser, Bier oder auch drei verschiedene Weine. Ich bevorzuge Rotwein wenn er zum Essen passt, ansonsten habe ich Wasser getrunken. Der Rotwein war ein überzeugender Tischwein und auch hier habe ich Gemecker gerne ignoriert. Ich habe schon viel schlechtere Weine zum Essen bekommen.
Einmal saß ich an einem Tisch mit sehr verwöhnten Gästen, die auf dem „früher war alles viel besser“ und auch „da sind wir besseres gewohnt“ Trip waren. Habe ihnen gesagt, dass es mir leid tut, wenn sie das hier nicht mehr zu schätzen wissen. Wie unzufrieden muss deren ganzes Leben sein. Aber man findet von Zeit zu Zeit immer wieder solche abgedrehten Nörgelexemplare im Club. Deren Motivation zu solchen Quengeleien sollte man besser nicht hinterfragen.
Ich war jedenfalls begeistert vom Essen und wenn man Kunden begeistert, dann kommen sie wieder. Das Essen alleine reicht dafür aber nicht aus, deshalb schauen wir mal auf die anderen „Kleinigkeiten“.
Segeln und Surfen
Nicht alles im Club war perfekt. Der eine oder andere Mitarbeiter der Segel- und Surfschule war mehr an Frauen und Freundinnen am Strand interessiert als an seinen Gästen. Ich habe einen Segel- und einen Surfschein, bin aber nur ein „Gelegenheitssegler“ der nur im Urlaub segelt. Dementsprechend habe ich darum gebeten, dass ein Trainer (natürlich gegen Bezahlung) die erste Stunde mit mir mitkommt und mir ein bisschen die Katamarane zeigt. Der Mitarbeiter blickte auf meine Scheine und sagte nur: „Ach, ist doch nicht viel Wind heute, Du schaffst das schon“ um sich dann wieder einer Gruppe Touristinnen zuzuwenden. Ich will mir peinliche Einzelheiten ersparen, kurz: ich habe es nicht besonders gut geschafft. Ich bin jetzt nicht gekentert oder so, war aber teilweise überfordert.
Ich will damit sagen, dass so ein Verhalten nicht nur unhöflich und unökonomisch war, sondern auch ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellt, welches vermeidbar gewesen wäre.
Vielleicht war das ja auch nur ein unglücklicher Zufall aber falls nicht, ist hier noch Verbesserungspotential vorhanden.
Ganz anders war es…
…beim Tauchen
Ich kenne vier Tauchschulen in Jandia, aber in der Tauschule im Robinsonclub Jandia Playa gefällt es mir am besten. Besonders interessant ist es hier auch für Gäste außerhalb des Clubs, welche hier zum Tauchen kommen können. Man muss also nicht Gast im Club sein, um die Tauchschule oder Tauchbasis zu benutzen.
Stefan und Elke, welche die Schule und die Basis führen sind sehr kompetente Tauchlehrer, welche einem zu jeder Zeit Sicherheit vermitteln. Auch wenn ich beim Tauchen nicht so unerfahren bin wie beim Segeln, kann ich das sehr gut beurteilen. Besonders sicher ist es hier auch, weil die Tauchschule eine eigene Druckkammer für den Fall der Fälle hat. Alle anderen Tauchbasen / Tauchschulen in Jandia und Umgebung haben das nicht. Ich meine, die Druckkammer im Robinson Club wäre sogar die einzige auf der Insel.
Beim Tauchen fahren wir mit dem Boot an Riffe, Muschelbänke oder andere interessante Standorte und erleben eine wunderbare Unterwasserwelt. Viele große Fische, Muränen, Rochen, Engelhaie (für Laien: ungefährliche flache Dinger, die sich gern im Sand vergraben – also keine Angst bitte), Barrakudas und viele andere interessante Pflanzen und Tiere gibt es hier zu sehen. Wer Interesse hat, kann sich auch hier gerne näher informieren: http://www.tauchschule-fuerteventura.de/
Nicht umsonst kommen Gäste von den AIDA-Schiffen auf die Basis im Robinson Club zum Tauchen und auch Familien oder Kinder (ab 12 J.) aus dem Nachbar-Club in Esquinzo waren da. Ich habe miterlebt, wie drei Kinder ihren ersten Tauchschein an der Basis gemacht haben und war sowohl vom Unterricht, als auch von der Praxis im Pool überzeugt. Wenn meine Kinder das Tauchen erlernen wollten, würde ich genau hier mit ihnen hingehen.
Tennis
Die Zeiten, wo ich Tennis gespielt habe (vor über 30 Jahren, wo ich NUR in Weiß spielen durfte) sind lange vorbei. Meine derzeitige Masse würden beim Tennis sicherlich meine Gelenke zu stark belasten. Dennoch wage ich eine Beurteilung des Tennis-Umfeldes, weil ich öfter zugeguckt habe.
Als erstes ist mir aufgefallen, dass es eine große Bandbreite von – sagen wir mal Handicaps – gibt. Ein jeder Spieler, auch wenn er alleine ist, wird Partner finden, die in etwa ähnlich gut / schlecht spielen wie er/sie selber. Es gab 8 oder 9 Plätze und damit war es oft möglich, einen freien Platz zu bekommen. Einige Tennis spielende Gäste kannten sich vermutlich schon, trotzdem konnte man an kleinen Turnieren teilnehmen oder sich auf Wandkarten passend zur Spielstärke eintragen um so auch andere Gäste kennen zu lernen.
Ergänzt wurde das ganze von Trainern, die auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Sobald ich den Trainern einige Zeit zugesehen habe, habe ich selber Lust bekommen, mal wieder einen Schläger in die Hand zu nehmen. Nächstes Jahr wird mein Gewicht wieder zweistellig sein und dann werde ich das noch mal überdenken.
Aktivitäten in/am Pool oder Meer
Der Pool war relativ leer. Drum herum lagen viele Leute auf Liegen aber geschwommen wurde nur sporadisch. Zum Bahnen schwimmen eignete sich der Pool zwar nicht, aber er war ausreichend groß um zu schwimmen. Das Wasser war angenehm warm und zu jeder Zeit sauber. Auch das Umfeld des Pools war sauber.
Das Meer war für mich perfekt. Temperatur zwischen 20 und 21 Grad und je nach Wind schwache bis mittlere Wellen. Bei starken Wellen (welche in dieser Woche nicht da waren) sollte man mit Kindern vorsichtig sein. Der Strand und das Meer sind einfach fantastisch.
Sowohl für das Meer, als auch für den Strand gibt es eine Handtuch-Karte. Bei Abgabe bekommt man zwei frisch gewaschene blaue Handtücher auf dem Weg zum Strand. Wann immer man meint, kann man diese Handtücher zurückgeben. Man erhält dann wieder eine neue Karte und die Handtücher werden gewaschen. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte also nicht zweimal am Tag die Handtücher tauschen.
In einigen Berichten habe ich Beschwerden wegen der kostenpflichtigen Liegestühle am Strand gelesen. Bei den hohen Clubgebühren sollte das mit `drin sein usw.. Hierzu muss man wissen: per Gesetz gehört der Strand in Spanien der Allgemeinheit. Der Strand gehört also nicht dem oder zum Club. Selbst wenn der wollte, könnte er ihn nicht kaufen. Auch nicht einen Meter. Das gilt auch für alle anderen Strände dort. Die Liegestühle, die dort stehen, gehören also auch nicht dem Club und der Club dürfte auch keine eigenen dort hinstellen. Der, der sie hinstellen darf, will damit aber Geld verdienen und dieses Geld muss man eben einkalkulieren wenn man gerne einen Liegestuhl hätte. Der Club kann das nicht ändern. Er könnte höchstens den Gästen das Bargeld oder Gutscheine für die Liegestühle geben, aber das wäre auch ungerecht den Gästen gegenüber, die diese nicht in Anspruch nehmen. Man muss es einfach wissen wenn man dort hin fährt.
Vielleicht noch zum Thema Beach Volleyball: Hier war die Cliquenbildung so stark, dass keine Mitmach-Interessenten aufgenommen wurden. Habe mehrfach mitbekommen, wie Clubmitglieder gefragt haben, ob sie mitspielen könnten. Die Reaktion war bedauerlich, denn obwohl einige Teams eindeutig unterbesetzt waren, wollten sie keine „fremden“ Mitspieler mitmachen lassen. Sehr unsportlich aber der Club konnte in diesem Fall wirklich nichts dafür.
Club-Aktivitäten Tags um den Pool
Was ich mitbekommen habe sind fast täglich Quiz am Pool, kleinere Spielchen. Was ich nicht genutzt habe aber gerne hätte
war täglich Kaffee und Kuchen am Pool. Bin meist erst am späteren Nachmittag dort gewesen und habe mich in die Sonne gelegt und chill out musik gehört. Sehr entspannend und eine sehr gute PA Anlage. Niemals hat mich jemand versucht zu animieren oder an irgendwelchen dummen Spielchen teilzunehmen. Das war sehr gut so.
Es gab mit Sicherheit noch viele andere Aktivitäten, von denen ich aber nichts gemerkt habe. Es hingen teilweise Poster aus, die alle Möglichkeiten beschrieben haben. Einige davon habe ich in Erinnerung:
Malkurs, Fotokurs, Führungen durch den Club, Bosseln am Vatertag (habe ich leider verpasst, wollte doch unbedingt Mitglied im Bosselclub Fuerteventura werden), Führungen durch die Anlage und vieles mehr.
Fitness / Sauna / Massage / Wellness
Verschiedene Saunas, Pilates- und Jogakurse, Fitnessstudio, Massagen mit Ölen, Steinen etc. bis hin zur Akkupunktur habe ich alles verpasst und kann daher nichts dazu sagen.
Motorradtouren
Auf dem Club standen ca. 8-10 Motorräder, mit denen man geführte Touren unternehmen konnte. Verschiedene Harleys standen inkl. der notwendigen Lederklamotten bereit für Halb- und Ganztagstouren. Die Harleys waren sehr gut gepflegt und sahen absolut neuwertig aus. Der Mann, der die Führungen begleitet war sehr nett und hat mir alles erklärt. Dennoch fanden die Touren zumindest in der Zeit wo ich da war nicht genügend Zuspruch. Wenn es zu anderen Zeiten auch so ist, kann ich mir – selbst bei den recht hohen Preisen für die Touren – nicht vorstellen, dass es weiterhin wirtschaftlich ist, die Touren zu veranstalten.
Umgebung / außerhalb des Clubs (Spanien
)
Gegenüber ist ein großes Einkaufszentrum, in dem zwar die Hälfte der Geschäfte leer steht, wo sich aber immerhin ein Supermarkt befindet, in dem ich Mineralwasser fürs Zimmer und Kleinigkeiten gekauft habe. Zusätzlich gibt es diverse Uhren und Parfümläden wie wir sie von solchen Malls kennen.
Eine kleine Boutique befindet sich auch auf dem Club. Ich habe mir die Sachen da kurz angesehen und festgestellt, dass hier sehr gute Qualität verkauft wird. Mit den billigen Imitaten, die teilweise in den Einkaufszentren oder auf den Märkten verkauft werden, kein Vergleich. Wer also Spaß daran hat, etwas Schönes zum Anziehen zu kaufen, sollte sich auf jedem Fall auch mal die Sachen in der Club-Boutique ansehen. Ich persönlich kaufe im Moment so gut wie gar nichts, weil ich pro Monat ungefähr 1 cm Umfang verliere. Dieser Zustand wird allerdings nicht ewig anhalten (hoffentlich), aber eine Weile darf er schon noch dauern.
Einen Nachmittag bin ich mit dem Auto zur Westküste der Insel gefahren und dort an den Klippen spazieren gegangen. Es war sehr schön dort und ich habe mich geärgert, dass ich keinerlei Foto Equipment dabei hatte. Die Eindrücke waren überwältigend, die Wellen auch. Schwimmen wäre hier lebensgefährlich gewesen. Drei einheimische Jugendliche haben es dennoch versucht, wurden aber zu ihrem Glück nach kurzer Zeit von einem Boot der Küstenwache aus dem Meer gescheucht.
Ansonsten ist Fuerteventura für mich keine „Wanderinsel“. Vielleicht interessant mit dem Fahrrad, wenn man Straßenradrennfahrer ist, aber ansonsten landschaftlich gegenüber den anderen Inseln weniger attraktiv.
Veranstaltungen
Nach dem Abendessen finden Veranstaltungen wie Theater- / Musikvorführungen statt. Hierzu gibt es ein eigenes Robinson-Theater mit Bühne und Sitzplätzen. Gleichzeitig sammeln sich die Gäste auch an der Bar und warten, bis die kleine Tanzfläche an dem „Schachbrett“ geöffnet wird. Meistens passierte das nach den Veranstaltungen im Theater.
Die Bar kostet Geld, denn der Robinson Club Jandia Playa hat Vollpension, aber eben nicht All Inklusive. Der Preise für ein Mineralwasser ist ca. 1 EUR, die für einen Longdrink / Kaipi etc. allerdings auch schon zwischen 7 und 9 Euro. Alles in allem finde ich diese Vorgehensweise sehr gut:
Wenn ich wirklich Durst habe, ruiniert mich das Wasser finanziell nicht, gleichzeitig sorgt der Preis für Hochprozentiges aber auch dafür, dass es nicht übertrieben wird. Natürlich gibt es mal den/die eine(n) oder andere(n), der/die trotzdem einen über den Durst trinkt, aber das hält sich stark in Grenzen.
Insgesamt waren alle mit oder ohne Alkohol fröhlich, aber keine(r) unangenehm betrunken.
Die abendliche Tanzparty in der Nähe des Pools war immer dann zu Ende, wenn es am schönsten war. Die Disco danach gab es erst die letzten drei Tage meines Besuches. Musik war eine Mischung aus 1-3 Jahre alten A- und dance charts, ein paar ältere Stücke und manchmal etwas deutsche Musik. An einem Abend liess sich ein deutscher Schlagerabend nicht vermeiden
.
Besondere Mühe gegeben haben sich alle Robins bei der Jubiläumsparty. Hier fing es schon Mittags mit einer grossen Grillparty an. Der ganze Rasen war mit Tischen und Stühlen bedeckt und es gab zahlreiche Grillstationen und ein großes Buffet mit Salaten und Leckereien dazu. Das Abendessen war auch sehr schön mit leckersten Gerichten, alles feierlich präsentiert. Es war etwas ganz Besonderes.
Nach dem Essen gab es eine sehr schöne Aufführung, der ganze Club ist dafür dekoriert worden. Anschließend habe ich ein großes Feuerwerk durch eine „besondere“ Brille sehen können. Werde mal nichts verraten, falls sich noch jemand überraschen lassen möchte.
Auch danach gab es Tanz und Party bis kurz nach Mitternacht und wahrscheinlich auch noch viel länger in der Disco drinnen.
Wenn sich jetzt jemand fragt, ob es nicht Nachts zu laut ist bei so viel Party muss ich „nein“ sagen, denn ich bin Abends meist zwischen 12 und 1 zu Bett gegangen. Da zu diesem Zeitpunkt auch die Veranstaltungen draußen vorbei waren, konnte ich sogar noch in Ruhe einen Moment draußen auf der Terrasse sitzen und habe absolut nichts mehr von der Disco gehört. Besser geht’s nicht.
Zusammenfassung:
Ich habe eine wunderbare Woche genossen und bedanke mich bei Robinson und allen Beteiligten – besonders auch bei denen aus dem Club. Werde den Robinson Club Jandia Playa weiterempfehlen und bestimmt auch wiederkommen.
Nochmals Danke und bis bald,
MontagDoof